Krafttraining ≠ Krafttraining

Der Körper und dessen Prozesse sind komplex. Um geeignete Trainingsprogramme zu gestalten müssen wir zuerst die Prozesse in unserem Körper kennen.

 

Energiebereitstellung im Muskel

Die Nährstoffe, welche wir zum Leben brauchen, werden erst in den Muskelzellen zu Energie umgewandelt. Nährstoffe gelangen durch die Verdauung zu den Muskeln, wo sie zur Energiegewinnung verwendet werden können. Der Körper kann im Muskel aus drei Stoffen Energie gewinnen:

  • Kreatinphosphat
  • Glucose (Kohlenhydrate)
  • Fett

Je nach Belastungsintensität, Umfang, Zeitdauer und vielen weiteren Faktoren wird mehr vom einen oder anderen Stoff für den Stoffwechsel verbraucht.

 

Komplexe und differenzierte Kraftentwicklung

Durch eine regelmässige Belastung des Muskels kann dieser in vier verschiedene Richtungen verbessert werden (Komplexe Kraftentwicklung). Durch die Energiebereitstellung und spezielle Ausbelastungen und Umfänge, kann jedoch dem Muskel die Entwicklungsrichtung vorgegeben werden. So kann beispielsweise mit dem richtigen Trainingsprogramm ein Muskelwachstum speziell gefördert werden.

Belastung und Erholung

Direkt nach dem Training fühlen sich die Muskeln zwar grösser an, sind aber in Wirklichkeit nicht gewachsen. Da sich der menschliche Körper gewohnt ist sich anzupassen, passt sich auch der Muskel einem regelmässigen Reiz an. Jedoch nicht sofort, sondern erst nach der Erholung. Dann wird durch die Superkompensation der Muskel Stück um Stück an die regelmässige Trainingsbelastung angepasst. Ziel ist es den Reiz ideal zu setzen, damit der Muskel aus dem Gleichgewicht kommt, Aufbaut und nicht überlastet.

Auf diesen Grundlagen haben wir unsere Trainingskonzepte aufgebaut